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Die Luisenburg

Die Luisenburg ist die "Hauptsehenswürdigkeit des Fichtelgebirges". So formulieren es mittlerweile sämtliche Reiseführer – und sie haben recht! Wer das erste Mal mit der Luisenburg konfrontiert wird, kann sich wahrscheinlich nur sehr wenig darunter vorstellen oder er vermutet eine Burganlage, wie es der Name verspricht. Hinter dem "Geheimnis" Luisenburg verbirgt sich jedoch wesentlich mehr, wie die nachfolgenden Seiten verraten werden.

Luisenburg – das ist eine Anhöhe mit Waldgebiet südlich der Kreisstadt Wunsiedel i. Fichtelgebirge, auf der sich eine einmalige Felsenlandschaft befindet, das Felsenlabyrinth.

Luisenburg – da werden jährlich auf Deutschlands ältester Freilichtbühne Theaterstücke und Musikabende aufgeführt.

Der große Parkplatz an der Luisenburg ist im Sommer Ausgangspunkt für lohnenswerte Wanderungen, im Winter für Ski-Loipenbenutzer.

Im Jahr 1805, also vor 200 Jahren, wurde die Luxburg oder Losburg, wie man sie damals nannte, im Beisein der preußischen Landesherrschaft in "Luisenburg" - nach der Preußischen Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz (1776-1810) - umbenannt.

Königin Luise erfreute sich bei ihren Zeitgenossen und auch später großer Wertschätzung. Zweifellos war sie die beliebteste und volkstümlichste Hohenzollern-Königin überhaupt. Günther de Bruyn meint in seinem neuen Buch, jeder ihrer Biographen habe sich in sie verliebt.
Goethe, Kleist, Theodor Körner und viele andere deutsche Dichter zählten zu ihren Verehrern. Nachdem Napoleon sie erst einmal kennengerlernt hatte, schwärmte er von ihr wie ein Primaner. Als Königin Luise mit 34 Jahren starb, löste ihr Tod in der Bevölkerung grenzenlose Trauer und Mitgefühl aus.
Quelle: www.bayern-fichtelgebirge.de

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